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Blue Square Group
   

Philosophische Grundlagen

Die Ideen und Arbeitstechniken der BLUE SQUARE GROUP beruhen auf Gedanken, die deutlich älter sind als die Probleme, mit denen wir uns befassen, und die Lösungen, welche wir entwickeln. Denn obgleich wir nicht an »Ideenreiche« als räumliche Strukturen glauben, ist doch das Modell eines nicht wahrnehmbaren Ortes, der aber Ursprung aller wahrnehmbaren Objekte ist, sehr gut geeignet, um Arbeitstechniken und Zielsetzung der BLUE SQUARE GROUP zu erläutern.

Die Ideenlehre Platons

Die Weltanschauung des antiken Philosophen Platon (428-347 v. Chr.) beruht auf der Annahme, dass unsere Welt nicht die tatsächlichen Verhältnisse zeigt, sondern das Bild eines hypothetischen »Reiches der Ideen« sei.

So ist jedes Ding, was wir kennen, nur ein erfahrbares (sichtbares und fühlbares) Abbild der universellen Idee (gr. idea, lat. forma, dt. etwa Form, Leitgedanke) dieses Dings bzw. die mit diesem Ding verbundenen Eigenschaften. Man kann diesen Ansatz in etwa vergleichen mit der Bezeichnung, die wir einem Objekt geben, so steht beispielsweise der Name »Tisch« generell für ein Objekt mit dem Aussehen und der Funktion eines Tisches, ohne jedoch einen Idealtyp eines bestimmten Tisches zu implizieren.

Nach Platon erlangt der Philosoph durch Studien einen begrenzen Zugang zum Ideenreich, was er anhand des berühmten Höhlengleichnisses darstellt – allerdings auch, dass die „normalen“ Menschen dazu keinen Zugang haben, da für sie die erfahrbare Welt als Realität ausreicht.

Das Reich der Ideen ist blau!

Zur Veranschaulichung gibt die BLUE SQUARE GROUP dem Ideenreich selbst das Attribut der Farbe blau, wohl wissend, dass unsere Wahrnehmung von »blau« nur das Abbild einer höheren Idee der Blauheit darstellt. Auch beinhaltet das Reich der Ideen alle Farben, allerdings begründen wir unseren Ansatz mit der Tatsache, dass von vielen Menschen die Farbe blau mit Eigenschaften verbunden wird, die auch für das Ideenreich stehen könnten – Universalität, Ordnung und Tiefgründigkeit.

Wir verstehen das blaue Quadrat unseres Logos in diesem Sinne als ein Fenster, durch das wir – obwohl wir in unseren Wahrnehmungsfähigkeiten eingeschränkt sind – das Ideenreich zu einem winzigen Teil erahnen können.

Daher ist es Grundlage unserer gesamten Arbeit, die unvollständigen Sinneseindrücke der Menschen auf vielfältige Art und Weise um neue Erfahrungen zu bereichern und ihnen somit zu verdeutlichen, dass das Reich der Ideen viel »größer« ist, als uns die platte Projektion auf unsere dreidimensionale Umgebung glauben lässt. Daher sehen wir uns selbst als

Botschafter des Ideenreiches

Um diesen Anspruch zu begründen, ist es unser Anliegen, das Reich der Ideen in einem möglichst breiten Spektrum zu repräsentieren. So lenken wir das Augenmerk weder ausschließlich auf Wissenschaft und Logistik noch auf Kunst und Musik, sondern verzahnen diese Eckpfeiler der Zivilisation auf vielfältige Art und Weise miteinander.

Das stete Folgen ausgetretener Pfade ist der Untergang kreativen Denkens sowohl in der Kunst und Musik als auch in der Wissenschaft. Das, was wir als Wahrheit ansehen, ist oft nur ein kleiner Teil der großen Idee, denn jedes Modell erkauft sich seine Einfachheit mit einer Verfälschung der nicht vorrangig interessanten Eigenschaften.

Daher ist für uns die Kreativität und die Bereitschaft, Neues zu erfahren und zu versuchen, gepaart mit dem Willen zur Perfektion sämtlicher Teilaspekte die Grundlage jeglicher erfolgreichen Arbeit. Denn die Erkenntnis des Adressaten, dass die Realität nur einen Teil einer höheren Wirklichkeit ausmacht, kann erst bei einem vollständigen Einfangen seiner Sinneswahrnehmungen und einem gezielten Lenken auf wichtige Aspekte erreicht werden.

Arbeitsfeld der Ideenbotschafter

Wir ergänzen die Philosophie Platons um einen Aspekt, der zuerst bei Aristoteles
(384-322 v. Chr) aufgetreten ist: Er sieht die platonische idea bereits in der heutigen Bedeutung, also als einen neuartigen Gedanken, der aus der Wahrnehmung kommend die Realität verändern soll.

So verbinden wir das abstrakte Reich der Ideen mit konkreter Kreativität, die durch neue Konzepte die Grundidee (im Sinne Platons) zwar nicht verändert, für den außenstehenden Betrachter, der mit dem Resultat durch die Brille seiner beschränken Wahrnehmungen konfrontiert wird, entsteht jedoch der Eindruck einer gänzlich neuen Interpretation, die ihm gleichzeitig weitere Wege der eigenen Interpretation öffnet. Somit ist jede neuartige Idee, jede Vision als Teil des Ideenreiches zu verstehen.

Daher sehen wir das Konzept des „blue square“, welches für ein konkretes Fenster steht, durch das man das Ideenreich erfahren kann, als Realisierung ebendieser Visionen.

Die BLUE SQUARE GROUP

Für die Praxis bedeutet dies, dass jede dieser Realisierungen gemäß den oben postulierten Zielsetzungen die folgenden drei Merkmale aufweist:
• das Unkonventionelle (zur Fokussierung)
• das pädagogisch Wertvolle (zur Ideenvermittlung)
• das einen unwiederbringlichen Moment erzeugende (zur unmittelbaren Adressierung)

Dabei bedient sich die BLUE SQUARE GROUP im Allgemeinen folgender Arbeitstechniken, um die erforderliche Perfektion zu erreichen:
• vernetztes Denken (Berücksichtigung aller Aspekte)
• zielorientiertes Planen (Erstellung eines Gesamtplans)
• perfektionistisches Handeln (in allen Teilaspekten)

Die Arbeit der BLUE SQUARE GROUP ist somit als Plattform zu verstehen, die durch das sensible Begleiten kreativer Prozesse jeder geeigneten Vision (als Bestandteil des Ideenreichs) zu einer optimalen Realisierung (in der realen, erfahrbaren Welt) verhilft.

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© BLUE SQUARE GROUP, 15.09.2019